Schlagwort: LKW Bremsanlage


  • Die Parkbremse sichert den LKW im Stillstand gegen unbeabsichtigte Bewegung. Bei vielen schweren Nutzfahrzeugen übernehmen Federspeicherbremszylinder diese Aufgabe: Federkraft legt die Bremse an, Druckluft löst sie.

  • Das Vierkreisschutzventil verteilt und schützt die Druckluftversorgung verschiedener Kreise im Nutzfahrzeug. Bei Druckverlust soll es verhindern, dass eine Störung in einem Kreis die Druckluftversorgung der übrigen Kreise unkontrolliert beeinträchtigt.

  • Luftverlust in der Druckluftbremsanlage eines LKW kann zu häufigem Nachfördern, langsamem Druckaufbau und Warnmeldungen führen. Undichte Leitungen, Verschraubungen, Ventile oder andere pneumatische Komponenten sollten deshalb systematisch geprüft werden.

  • Der ABS-Modulator regelt den Bremsdruck während eines ABS-Eingriffs und hilft, ein Blockieren der Räder zu verhindern. Eine ABS-Warnmeldung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Modulator defekt ist – auch Sensorik, Verkabelung, Spannungsversorgung oder pneumatische Komponenten können die Ursache sein.

  • Das elektronische Bremssystem (EBS) verbindet die pneumatische Bremsanlage eines Nutzfahrzeugs mit elektronischer Steuerung und Überwachung. Sensoren, Modulatoren, Verkabelung und mechanische Bremskomponenten müssen dabei als Gesamtsystem betrachtet werden.

  • Bremsbeläge und Bremsscheiben gehören zu den wichtigsten Verschleißteilen der LKW-Bremsanlage. Neben Reststärke und Verschleißgrenzen sollten auch Verschleißbild, Reibflächen und die Funktion angrenzender Komponenten geprüft werden.